Spielen und Lernen Blog

Ein Kind spielt Matschküche an einem Outlast Spieltisch

Frühlingszeit = Matschzeit!

Auch im Frühling, wenn es oft noch regnerisch oder wechselhaft ist, gibt es jede Menge spannender Aktivitäten für den Außenbereich! Zum Beispiel die Matschküche: Hier trifft die Kreativität der Rollenspielecke auf den Spaß des Matschens.

In ihrem Matschküchen-Klassiker schreibt Jan White:

„Matschküchen bieten etwas ganz anderes im Vergleich zur Buddelecke ... Eine Matschküche beinhaltet Elemente der vielgeliebten Haushalts- und Kochecke des Innenraumspiels, welche dann durch den speziellen Charakter des Spiels im Freien enorm bereichert werden. Matschküchen funktionieren ganzjährig und sollten als Kernelement für die stetig zur Verfügung stehende Draußen-Ausstattung gesehen werden.“

Antje Luchs hat diesen Klassiker, Creating a Mud Kitchen, ins Deutsche übersetzt. Hier ist der Link zum kostenlosen Download bei Muddy Faces. (Etwas nach unten scrollen, nach der griechischen Version kommt die deutsche...)

Zwei Kinder sprechen darüber, wie sie einen Staudamm aus Outlast Bausteinen anlegen wollen

Sprachförderung? Bewegung ins Spiel bringen!

„Der Spracherwerb geht vom praktischen Handeln, von der körperlichen Tätigkeit aus. Man kann sogar sagen, dass Sprache zuerst ein körperlich-motorischer Vorgang ist. Dies gilt es zu berücksichtigen, wenn man sich mit Möglichkeiten der Unterstützung des Spracherwerbs bei Kindern befasst.“

Kinder brauchen Aktivitäten, die natürliche Sprachanlässe beinhalten, die sie zu Ausdruckshandeln, Gestik, Mimik und gesprochener Sprache einladen. Eine Möglichkeit ist das Freispiel in der Natur, wo Kinder gemeinsam bauen, spielen und experimentieren können.

Lesen Sie den ganzen Artikel von Prof. Dr. Renate Zimmer, um mehr über die vielfältigen Beziehungen zwischen Sprache und Bewegung zu erfahren!

Mädchen vor einer Outlast Konstruktion

Einer für alle

Wie können wir der heutigen Vielfalt von Kindern in einer Kita gerecht werden?

Dr. Julian Grenier leitet eine Kita, die viel Wert auf Integration legt. Er spricht über seine Erfahrung mit Outlast Bausteinen: „Spielzeug wie Outlast bietet Kindern viele, viele Möglichkeiten zum Mitmachen. Niemand geht auf diese Bausteine zu und denkt: ‚Da komm ich nicht drauf.‘ Oder: ‚Damit kann ich nichts anfangen.‘ Es gibt immer etwas, was Kinder mit diesen Bausteinen anfangen können.“

Eine Gruppenleiterin stellt fest: „Ich glaube, dass viel mehr Mädchen sich von diesen Bausteinen angesprochen fühlen. Früher haben wir in der Kita festgestellt, dass Bausteine viele Jungen ansprechen. Doch seit wir Outlast Bausteine haben, machen erheblich mehr Mädchen beim Bausteinspiel mit. Sie interagieren mit den Jungen und verbessern ihre Fähigkeit zum fantasievollen Freispiel.“

Sehen Sie sich das Video an, um mehr über die Erfahrungen mit Outlast zu hören!

appfuerlernen

Braucht Baby eine Lern-App?

„Tag für Tag werden mehr Fernsehprogramme, Apps, Videos, Spiele, E-Books und Spielzeuge für die Erziehung, Unterhaltung und Bildung von Kindern unter drei Jahren entwickelt und vermarktet,“ berichtet Patricia Cantor.

„Es gibt die Versuchung zu denken, dass Kinder heute irgendwie anders geschaltet sind, aber es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass Babys und Kleinkinder sich auch heute noch genauso entwickeln und dass sie genauso lernen, wie es Generationen vor ihnen gemacht haben.

Babys und Kleinkinder lernen durch soziale Interaktionen innerhalb von Beziehungen mit ihnen zugewandten Erwachsenen. Keine App kann das ersetzen.“

Hier ist der ganze Artikel.

Zwei Kinder bauen mit Hohlbausteinen, Getränkekästen und Rohrstücken

Lernen mit Hand und Herz

Wo können Kinder ihre eigenen Spiele entwickeln? Spiele, die für sie bedeutungsvoll sind, in denen sie ausdrücken, was ihnen am Herzen liegt und in denen sie ihre Bedürfnisse ausleben? Zum Beispiel das Bedürfnis, sich zu bewegen, Dinge auszuprobieren, Risiken einzugehen oder sich zurückzuziehen und einfach alleine etwas genau zu untersuchen?
Die beiden Pädagogen Miedzinski und Fischer haben sich nicht nur damit beschäftigt, wie wichtig Bewegung für Kinder ist, sondern auch, wie wichtig es ist, dass sie offene Materialien und Räme zur Verfügung haben – Dinge, die nicht vorschreiben, was mit ihnen gespielt oder gemacht werden soll:

„[Es] sind Räume notwendig, die zweckentfremdet werden können, Material zur Umgestaltung enthalten; Räume in denen Kinder ihre Spuren hinterlassen, sich der Dinge bemächtigen und selbsttätig werden können. Fantasie, Neugier und Kreativität bleiben nur dann erhalten, wenn die Kinder die Räume nach ihrem Muster entdecken und erkunden und ihnen einen neuen Sinn, unabhängig von den bisherigen Funktionszuschreibungen, geben können.“

Was Miedzinski und Fischer über die „Bewegungsbaustelle“ schreiben, ist ein Aufruf zu einem fröhlichen Abenteuer. Vielleicht müssen sich nicht nur Kinder ihre Umwelt neu aneignen, sondern auch wir Erwachsene?

Hier klicken, um den ganzen Artikel über die Bewegungsbaustelle zu lesen.

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