Spielen und Lernen Blog

Zwei Kinder bauen mit Hohlbausteinen, Getränkekästen und Rohrstücken

Lernen mit Hand und Herz

Wo können Kinder ihre eigenen Spiele entwickeln? Spiele, die für sie bedeutungsvoll sind, in denen sie ausdrücken, was ihnen am Herzen liegt und in denen sie ihre Bedürfnisse ausleben? Zum Beispiel das Bedürfnis, sich zu bewegen, Dinge auszuprobieren, Risiken einzugehen oder sich zurückzuziehen und einfach alleine etwas genau zu untersuchen?
Die beiden Pädagogen Miedzinski und Fischer haben sich nicht nur damit beschäftigt, wie wichtig Bewegung für Kinder ist, sondern auch, wie wichtig es ist, dass sie offene Materialien und Räme zur Verfügung haben – Dinge, die nicht vorschreiben, was mit ihnen gespielt oder gemacht werden soll:

„[Es] sind Räume notwendig, die zweckentfremdet werden können, Material zur Umgestaltung enthalten; Räume in denen Kinder ihre Spuren hinterlassen, sich der Dinge bemächtigen und selbsttätig werden können. Fantasie, Neugier und Kreativität bleiben nur dann erhalten, wenn die Kinder die Räume nach ihrem Muster entdecken und erkunden und ihnen einen neuen Sinn, unabhängig von den bisherigen Funktionszuschreibungen, geben können.“

Was Miedzinski und Fischer über die „Bewegungsbaustelle“ schreiben, ist ein Aufruf zu einem fröhlichen Abenteuer. Vielleicht müssen sich nicht nur Kinder ihre Umwelt neu aneignen, sondern auch wir Erwachsene?

Hier klicken, um den ganzen Artikel über die Bewegungsbaustelle zu lesen.

Peter Moorhouse bei der Arbeit mit Kindern

Erinnerung

„Man hat dir viel über Erziehung erzählt, aber eine einzige wunderbare, heilige Erinnerung an unsere Kindheit ist vielleicht die beste Erziehung, die es gibt.“
– Fjodor Dostojewski

Es ist nicht lange her, da waren wir alle kleine Kinder. Wer erinnert sich noch an die Erzieherin oder den Erzieher – den „großen“ Menschen, bei dem wir uns ein bisschen größer und ein bisschen kompetenter fühlten? Genau das ist es, was Peter Moorhouse macht, wenn er Kindern beibringt, wie man mit einem Hammer oder einer Kamera umgeht.

Erfahren Sie mehr in dem Interview, das wir kürzlich mit ihm geführt haben: Warum ist Holz so gut?

Zwei Kinder spielen an einem schlammigen Bachufer

Naturbegegnung

Welche Lernumgebung ist ideal für Kinder unter 6 Jahren? Wie lernen Kinder die wichtigsten Kompetenzen? Dr. Herbert Renz-Polsters Antwort ist verblüffend einfach: Jahrtausende der Anpassung an ihre Umwelt haben Kinder zu Spezialisten gemacht, sich in einer natürlichen Umgebung und zusammen mit anderen Kindern die wichtigsten Kompetenzen der Entwicklung anzueignen:

„Das Fundament der kindlichen Entwicklung beruht auf Erfahrungslernen. Es besteht aus Erfahrungsschätzen, die die Kinder im Alltag heben müssen. Und zwar selbst, aus eigenem Antrieb und nach eigenem Plan.“

„Für diese spielerische Entwicklungsbewältigung suchen sich Kinder – wenn sie können – einen möglichst wenig strukturierten und damit gestaltbaren Entdeckungs- und Gestaltungsraum, gerne auch die „freie“ (vielleicht nicht ohne Grund so benannte?) Natur.“

Hier geht's zum ganzen Artikel. Viel Spaß beim Lesen!

Geheimnis guter Raumgestaltung

Das Geheimnis guter Raumgestaltung

Es gibt nicht eine einzige Raumgestaltung, die unter allen Umständen die beste ist. Jede Gruppe von Kindern ist einzigartig, und deshalb heißt das Geheimnis guter Raumgestaltung Flexibilität.

Der ideale Gruppenraum ist ein leerer Raum mit beweglichen Möbeln. Festeinbauten stellen dabei eine erhebliche Einschränkung für flexible Raumgestaltung dar. Wenn Sie bewegliche Regale und Raumteiler verwenden, können Sie eine Umgebung gestalten, die sich anpassen kann, wenn Kinder neu in die Gruppe kommen oder sie verlassen, sich ihre Interessen ändern oder einzelne Kinder innerhalb der Gruppe besondere Bedingungen benötigen.

Aber jeder, der einmal seinen Gruppenraum umgestaltet hat, kann bestätigen, dass es nicht immer ganz einfach ist! Um hier ein bisschen zu helfen, haben wir eine Reihe von Beispielräumen mit unterschiedlicher Möblierung erstellt. Auch wenn das natürlich nicht exakt auf Ihre Situation und Räumlichkeiten passt, gibt es mit Sicherheit eine Menge Anregungen – das neue Kita-Jahr steht schon vor der Tür!

P.S. Kennen Sie schon unser kostenloses Themenheft über Raumgestaltung? Hier bestellen!

EIn Junge springt von einem Outlast Kasten ab

Recht auf Risiko

„Kinder wollen und müssen spielen, toben, Wagnisse eingehen – sie wollen die Welt entdecken, Dingen auf den Grund gehen und sich als aktive ‚Könner‘ selbstwirksam erleben“, schreibt Ursula Günster-Schöning in einem kürzlich veröffentlichten Artikel. Aber „in unserer heutigen Gesellschaft der Aufsichtspflicht und Sicherheitsmaximierung hat das Wort Risiko häufig einen sehr negativen Beigeschmack ... Doch fehlende Erfahrungen mit dem eigenen Körper behindern die Kinder nicht nur, sondern machen sie sogar anfällig für Verletzungen.“

Immer weniger Kinder haben direkten Zugang zu Wiesen und Wäldern, wo sie frei spielen und sich Herausforderungen suchen können. Sollen sie sich also lieber aufs Sofa setzen und Computer spielen?

Ursula Günster-Schöning, bekannt als Coach und Autorin, sieht das ganz anders. Lesen Sie den ganzen Artikel hier.

Viel Spaß wünscht

Daniel

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