Forschen und Entdecken

Spielzeiten

Spielzeiten ermöglichen

Spielen braucht Zeit. Ein Verhalten, das derart interessiert, engagiert, fantasievoll und ernsthaft betrieben wird, kann nicht auf kleine Zeitfenster reduziert werden, in denen gerade nichts Wichtigeres auf dem Programm steht, nach dem Motto „Ihr dürft jetzt ein bisschen spielen!“ und im Nebensatz gleich hinterher: „Aber räumt nicht so viel aus, das lohnt sich nämlich nicht mehr!“ Dies schreibt Margit Franz in ihrem Buch ‚Heute wieder nur gespielt‘ – und dabei viel gelernt!

Wie wichtig ist das Spielen? Und wie erklärt man das richtig? Margit Franz hat das in einem praktischen Buch mit vielen Anregungen zusammengestellt.

Die Fortsetzung dieses kurzen Auszugs und die Bezugsquelle des Buchs finden Sie hier.
 
Outlast ramps

Was rollt und fließt?

„Ich komme mir vor, wie ein am Strand des Meeres spielender Junge, während der große Ozean der Wahrheit als unentdecktes Gebiet vor mir liegt.“
- Sir Isaac Newton

Achterbahnen, Rutschen, Wasserbahnen, warum machen sie solchen Spaß? Vielleicht ist bei Menschen das Experimentieren mit der Schwerkraft einfach vorprogrammiert. In jedem Kindergarten gibt es Isaac Newtons, die darauf warten, mehr zu entdecken (und entdeckt zu werden).

Ergänzen Sie Ihren Outlast Bausatz mit den neuen Fließbahnen und sehen Sie selbst, was passieren kann...

summer walk

Die angeborene Neugier fördern

Olivia ist von der Natur fasziniert. Schon mit sechs Monaten schaute sie Blättern zu, die vom Wind herumgewirbelt wurden. Als sie zwei Jahre alt war, mussten wir unsere Spaziergänge jedes Mal unterbrechen, wenn sie eine Ameise sah. Jetzt, mit vier Jahren, hat sie zu allem, was sie sieht, eine Frage. (Gestern war es: "Warum mögen Würmer Pfützen?")

Die angeborene Neugierde eines Kindes ist die Grundlage für lebenslanges Lernen. Wir können das am besten fördern, wenn wir ihre Fragen und ihre Faszination teilen und nicht auf alles eine Antwort haben.

Mit den Worten der Biologin Rachel Carson: "Wenn sich ein Kind das angeborene Staunen über die Welt bewahren soll, braucht es die Freundschaft mindestens eines Erwachsenen, der daran teilhaben kann und mit dem Kind zusammen die Freude, die Aufregung und das Geheimnis der Welt, in der wir leben, wieder entdecken kann.

P.S. Wer nach einer zum Nachdenken anregenden Sommerlektüre und ein paar guten Ideen sucht, könnte es mal mit Richard Louvs Buch Das letzte Kind im Wald probieren.

Kunterbuntes Wasserspiel

Kunterbunte Wasserspiele

Noch ist der Sommer nicht zu Ende! Die letzten heißen Tage im Jahr sollten nochmal für Wasserspiele genutzt werden. Dieses hier ist vielleicht sogar eine Vorbereitung auf die Farbenpracht des Herbstes...

Für das Kunterbunte Wasserspiel nehme man also:

  • Klare Kunststoffkästen
  • Puppengeschirr oder Sandkastenspielzeuge in verschiedenen Farben
  • Wasser, mit Lebensmittelfarbe gefärbt
  • Zu Beginn bleibt das Wasser nach Farben getrennt. Es werden andersfarbige „Zutaten“ darin eingetaucht. So erscheint die gelbe Tasse im blauen Wasser grün. Ein kleiner Zaubertrick.
  • Nun können alle ihre eigenen Erfahrungen machen und ihre Ideen miteinander austauschen. Nur ab und zu stellt die Erzieherin eine Frage: „Und wenn du die gelbe Tasse ins rote Wasser tauchst – welche Farbe bekommt sie dann?“
  • Zum Abschluss des Kunterbunten Wasserspiels dürfen all Farben im wahrsten Sinne des Wortes „zusammenfließen“.

Eine spannende und lehrreiche Erfahrung für Kinder und Erwachsene!

(Tipp: Tulpenschürzen helfen bei allen Wasser- und Matschspielen, wenn es darauf ankommt, Kinderkleidung trocken und sauber zu halten.)

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