Spiel im Freien

Ein Junge spielt mit Outlast Bausteinen in einem Bach, im Hintergrund steht ein Outlast Schrank

Aus Ernst wird Spiel

Wie wäre es, wenn der Spaß, die Kreativität und die Motivation des Spielens schon anfangen würden, wenn Kinder sich ihr Spielmaterial aussuchen? Und wenn sie auch noch beim Aufräumen erhalten blieben?

Das ist die Idee von Point of Play Aufbewahrung. Spielmaterial wird dort bereitgestellt, wo es verwendet wird. Das Pläneschmieden, Aussuchen und Zusammenstellen von Material wird dann zum Teil des Spiels selbst. Genauso kann das Wegräumen in das Spielgeschehen eingewoben und damit Teil des Spiels werden.

Der Outlast Schrank ist ein abschließbarer Aufbewahrungsort für Draußen. in unmittelbarer Nähe des Spiels. Er bietet großzügig Raum und ist sicher für Kinder. Er ergänzt die beliebten Bausteine zu einer kompletten Spielumgebung für den Außenbereich. Hier Video ansehen.

Viel Spaß!

Ein Kind malt mit Matsch

Internationaler Matschtag

Heute ist Internationaler Matsch-Tag! Dieses Datum sollte in keinem pädagogischen Kalender fehlen, denn hier geht es um eines der besten, offensten Spiel- und Kunstmaterialien auf diesem Planeten: Matsch.

Wer keine natürliche Quelle finden kann (Schlammkuhle o.ä.), kann Schlamm einfach selbst herstellen: Erde mit Wasser mischen, bis alles ein schöner Brei ist. In einer Gruppe wurden zuerst dicke Pinsel ausprobiert, aber die Kinder haben schnell herausgefunden, dass Hände viel besser sind – für sie ist Matsch wie Fingerfarbe, nur besser. Das Team hat zunächst auch gedacht, dickes Papier wäre ein guter Untergrund zum Malen. Aber auch hier haben die Kinder gezeigt, dass die Natur bessere Alternativen bereit hält: Baumstümpfe, Steine, Beine – und Gesichter!

Die Kreativität der Kinder ist förmlich explodiert, als sie die normalen Kunstmaterialien und die damit verbundenen Anforderungen hinter sich lassen konnten. Warum nicht Matschmalerei in die Liste der Sommeraktivitäten aufnehmen? Man muss es selbst erlebt haben!

Ein Kind spielt Matschküche an einem Outlast Spieltisch

Frühlingszeit = Matschzeit!

Auch im Frühling, wenn es oft noch regnerisch oder wechselhaft ist, gibt es jede Menge spannender Aktivitäten für den Außenbereich! Zum Beispiel die Matschküche: Hier trifft die Kreativität der Rollenspielecke auf den Spaß des Matschens.

In ihrem Matschküchen-Klassiker schreibt Jan White:

„Matschküchen bieten etwas ganz anderes im Vergleich zur Buddelecke ... Eine Matschküche beinhaltet Elemente der vielgeliebten Haushalts- und Kochecke des Innenraumspiels, welche dann durch den speziellen Charakter des Spiels im Freien enorm bereichert werden. Matschküchen funktionieren ganzjährig und sollten als Kernelement für die stetig zur Verfügung stehende Draußen-Ausstattung gesehen werden.“

Antje Luchs hat diesen Klassiker, Creating a Mud Kitchen, ins Deutsche übersetzt. Hier ist der Link zum kostenlosen Download bei Muddy Faces. (Etwas nach unten scrollen, nach der griechischen Version kommt die deutsche...)

Mädchen vor einer Outlast Konstruktion

Einer für alle

Wie können wir der heutigen Vielfalt von Kindern in einer Kita gerecht werden?

Dr. Julian Grenier leitet eine Kita, die viel Wert auf Integration legt. Er spricht über seine Erfahrung mit Outlast Bausteinen: „Spielzeug wie Outlast bietet Kindern viele, viele Möglichkeiten zum Mitmachen. Niemand geht auf diese Bausteine zu und denkt: ‚Da komm ich nicht drauf.‘ Oder: ‚Damit kann ich nichts anfangen.‘ Es gibt immer etwas, was Kinder mit diesen Bausteinen anfangen können.“

Eine Gruppenleiterin stellt fest: „Ich glaube, dass viel mehr Mädchen sich von diesen Bausteinen angesprochen fühlen. Früher haben wir in der Kita festgestellt, dass Bausteine viele Jungen ansprechen. Doch seit wir Outlast Bausteine haben, machen erheblich mehr Mädchen beim Bausteinspiel mit. Sie interagieren mit den Jungen und verbessern ihre Fähigkeit zum fantasievollen Freispiel.“

Sehen Sie sich das Video an, um mehr über die Erfahrungen mit Outlast zu hören!

Zwei Kinder bauen mit Hohlbausteinen, Getränkekästen und Rohrstücken

Lernen mit Hand und Herz

Wo können Kinder ihre eigenen Spiele entwickeln? Spiele, die für sie bedeutungsvoll sind, in denen sie ausdrücken, was ihnen am Herzen liegt und in denen sie ihre Bedürfnisse ausleben? Zum Beispiel das Bedürfnis, sich zu bewegen, Dinge auszuprobieren, Risiken einzugehen oder sich zurückzuziehen und einfach alleine etwas genau zu untersuchen?
Die beiden Pädagogen Miedzinski und Fischer haben sich nicht nur damit beschäftigt, wie wichtig Bewegung für Kinder ist, sondern auch, wie wichtig es ist, dass sie offene Materialien und Räme zur Verfügung haben – Dinge, die nicht vorschreiben, was mit ihnen gespielt oder gemacht werden soll:

„[Es] sind Räume notwendig, die zweckentfremdet werden können, Material zur Umgestaltung enthalten; Räume in denen Kinder ihre Spuren hinterlassen, sich der Dinge bemächtigen und selbsttätig werden können. Fantasie, Neugier und Kreativität bleiben nur dann erhalten, wenn die Kinder die Räume nach ihrem Muster entdecken und erkunden und ihnen einen neuen Sinn, unabhängig von den bisherigen Funktionszuschreibungen, geben können.“

Was Miedzinski und Fischer über die „Bewegungsbaustelle“ schreiben, ist ein Aufruf zu einem fröhlichen Abenteuer. Vielleicht müssen sich nicht nur Kinder ihre Umwelt neu aneignen, sondern auch wir Erwachsene?

Hier klicken, um den ganzen Artikel über die Bewegungsbaustelle zu lesen.

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