Frühpädagogik

Kinder beteiligen sich an der Gestaltung ihrer Kita

Von Kindern und der Natur lernen

Im Interview mit Community Playthings spricht die Sozialpädagogin und Organisationsentwicklerin Jutta Philipson-Eichert (kibiko.org) darüber, was wir bei der Gestaltung von Räumen in Kitas von der Natur lernen können und wie flexible Möbelsysteme dabei helfen, Kinder mitbestimmen zu lassen.

Hier geht’s zum Video.

Lassen Sie sich inspirieren!

appfuerlernen

Braucht Baby eine Lern-App?

„Tag für Tag werden mehr Fernsehprogramme, Apps, Videos, Spiele, E-Books und Spielzeuge für die Erziehung, Unterhaltung und Bildung von Kindern unter drei Jahren entwickelt und vermarktet,“ berichtet Patricia Cantor.

„Es gibt die Versuchung zu denken, dass Kinder heute irgendwie anders geschaltet sind, aber es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass Babys und Kleinkinder sich auch heute noch genauso entwickeln und dass sie genauso lernen, wie es Generationen vor ihnen gemacht haben.

Babys und Kleinkinder lernen durch soziale Interaktionen innerhalb von Beziehungen mit ihnen zugewandten Erwachsenen. Keine App kann das ersetzen.“

Hier ist der ganze Artikel.

Kind mit sebstgebasteltem Holzspielzeug

Holzarbeiten in der Kita?

Wer heute Kind ist, wird vielleicht einmal einen Beruf ausüben, den es heute noch nicht gibt. Für sie wird es wichtig sein, kreativ denken zu können. Beim Arbeiten mit Holz können Kinder genau das lernen: eigene Entscheidungen treffen, eigene Lösungswege ausprobieren und durch Erfolge und Fehlschläge lernen.

Holzarbeiten beziehen Kinder hochgradig ein: Motorik und Koordination, Sprache, mathematisches Verständnis und viel mehr werden gefordert und gefördert. Was am besten ist: Es macht den Kindern richtig Spaß! (Hierzu gibt's ein kostenloses Themenheft.)

Kitas haben eine besondere Chance, Kinder an Holzarbeiten heranzuführen. Kinder verbringen oft viel Zeit in Kitas und dort lohnt es sich besonders, die passende Ausstattung wie z.B. kindgerecht große Werkbänke und Werkzeuge anzuschaffen.

 
summer walk

Die angeborene Neugier fördern

Olivia ist von der Natur fasziniert. Schon mit sechs Monaten schaute sie Blättern zu, die vom Wind herumgewirbelt wurden. Als sie zwei Jahre alt war, mussten wir unsere Spaziergänge jedes Mal unterbrechen, wenn sie eine Ameise sah. Jetzt, mit vier Jahren, hat sie zu allem, was sie sieht, eine Frage. (Gestern war es: "Warum mögen Würmer Pfützen?")

Die angeborene Neugierde eines Kindes ist die Grundlage für lebenslanges Lernen. Wir können das am besten fördern, wenn wir ihre Fragen und ihre Faszination teilen und nicht auf alles eine Antwort haben.

Mit den Worten der Biologin Rachel Carson: "Wenn sich ein Kind das angeborene Staunen über die Welt bewahren soll, braucht es die Freundschaft mindestens eines Erwachsenen, der daran teilhaben kann und mit dem Kind zusammen die Freude, die Aufregung und das Geheimnis der Welt, in der wir leben, wieder entdecken kann.

P.S. Wer nach einer zum Nachdenken anregenden Sommerlektüre und ein paar guten Ideen sucht, könnte es mal mit Richard Louvs Buch Das letzte Kind im Wald probieren.

crates

Kindliche Logik

Als ich neulich einen Kindergarten besuchen ging, sah der Himmel nach Regen aus. Eine Gruppe Dreijähriger hatte im Sandkasten gespielt, als auch sie die dunklen Wolken bemerkten. Als Reaktion darauf stellten sie all ihre Eimer und Töpfe auf, um die Regentropfen aufzufangen.

Zwei Kinder stapelten Kisten aufeinander und stellten dann ihre Eimer oben auf den Kistenstapel. Ich schaute etwas verwundert zu und fragte sie nach dem Sinn ihrer Konstruktion. Sie starrten mich an und erklärten dann (mit der Geduld, die speziell dafür da ist, begriffsstutzigen Erwachsenen auf die Sprünge zu helfen), dass man mehr Regen auffangen kann, je näher man an die Wolken herankommt. Natürlich!

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