Kindliches Verhalten

Bausteinspiel anleiten

Bausteinspiel richtig anleiten

„Als Autorin eines Buches über Bausteinspiel war es eine naheliegende Wahl,“ schreibt Rosanne Hansel. „Zu seinem ersten Weihnachten schenkte ich meinem Enkel Dagan einen Satz Einheitsbausteine.“

Aber nur einen Bausatz mit Bausteinen geschenkt zu bekommen (oder einfach nur einen Konstruktionsbereich im Gruppenraum zu haben) reicht nicht unbedingt aus, um erfolgreiches Konstruktionsspiel zu initiieren. Eltern und Fachkräfte spielen eine Schlüsselrolle bei der Unterstützung des spielerischen Lernens von Kindern. Dagan hat das Glück, Eltern zu haben, die sich zu ihm auf den Boden setzen, um mit ihm zu spielen und in eine Kita aufgenommen zu werden, die Bausteinspiel fördert. Aus ihren großmütterlichen Beobachtungen und ihrer langjährigen Erfahrung im Bildungsbereich schlussfolgert Rosanne Hansel, dass „jedes Kind ein ‚Baustein-Genie‘ sein kann, wenn es von einem fürsorglichen Erwachsenen angeleitet wird.“

Es gibt jedoch einen schmalen Grat zwischen Unterstützung und Einmischung in das Spiel eines Kindes. In diesem Artikel gibt sie hilfreiche Tipps, um Kinder beim Bausteinspiel angemessen zu begleiten.

Hier den ganzen Artikel lesen.

boy on a rope swing outdoors

Der Zustand der frühen Kindheit

Was wir uns vor Kurzem noch nicht hätten vorstellen können, ist heute fast schon zur Norm geworden:

„Wenn ich auf Konferenzen spreche oder Schulungen gebe, bekomme ich von Fachkräften eine Menge Geschichten zu hören,“ schreibt Rae Pica, eine US-amerikanische Beraterin für Frühpädagogik, „und da ich schon fast vierzig Jahre lang Seminare und Schulungen veranstalte, können Sie sich vorstellen, wie viele Geschichten ich schon gehört habe. In letzter Zeit allerdings höre ich dauernd und überall dieselben drei Geschichten...“

Wer im frühpädagogischen Bereich arbeitet, kann sich wahrscheinlich vorstellen, was diese drei Sachen sind… Hier geht’s zum Artikel.

Ich wünsche gute Lektüre!

Zwei Kinder spielen an einem schlammigen Bachufer

Naturbegegnung

Welche Lernumgebung ist ideal für Kinder unter 6 Jahren? Wie lernen Kinder die wichtigsten Kompetenzen? Dr. Herbert Renz-Polsters Antwort ist verblüffend einfach: Jahrtausende der Anpassung an ihre Umwelt haben Kinder zu Spezialisten gemacht, sich in einer natürlichen Umgebung und zusammen mit anderen Kindern die wichtigsten Kompetenzen der Entwicklung anzueignen:

„Das Fundament der kindlichen Entwicklung beruht auf Erfahrungslernen. Es besteht aus Erfahrungsschätzen, die die Kinder im Alltag heben müssen. Und zwar selbst, aus eigenem Antrieb und nach eigenem Plan.“

„Für diese spielerische Entwicklungsbewältigung suchen sich Kinder – wenn sie können – einen möglichst wenig strukturierten und damit gestaltbaren Entdeckungs- und Gestaltungsraum, gerne auch die „freie“ (vielleicht nicht ohne Grund so benannte?) Natur.“

Hier geht's zum ganzen Artikel. Viel Spaß beim Lesen!

EIn Junge springt von einem Outlast Kasten ab

Recht auf Risiko

„Kinder wollen und müssen spielen, toben, Wagnisse eingehen – sie wollen die Welt entdecken, Dingen auf den Grund gehen und sich als aktive ‚Könner‘ selbstwirksam erleben“, schreibt Ursula Günster-Schöning in einem kürzlich veröffentlichten Artikel. Aber „in unserer heutigen Gesellschaft der Aufsichtspflicht und Sicherheitsmaximierung hat das Wort Risiko häufig einen sehr negativen Beigeschmack ... Doch fehlende Erfahrungen mit dem eigenen Körper behindern die Kinder nicht nur, sondern machen sie sogar anfällig für Verletzungen.“

Immer weniger Kinder haben direkten Zugang zu Wiesen und Wäldern, wo sie frei spielen und sich Herausforderungen suchen können. Sollen sie sich also lieber aufs Sofa setzen und Computer spielen?

Ursula Günster-Schöning, bekannt als Coach und Autorin, sieht das ganz anders. Lesen Sie den ganzen Artikel hier.

Viel Spaß wünscht

Daniel

Children thrive on laughter

Mit Kinderaugen

Kinder wollen Lachen. Sie haben Freude an Witzen und Rätseln - und an Überraschungen, die sie zum Kichern bringen. Es macht ihnen einen Riesenspaß, Unsinnswörter zu erfinden. Manchmal allerdings bringt sie ihre Freude an komischen Sachen in Schwierigkeiten. 

Neulich saß ich in einem Konzert in der Nähe einer Familie mit Kindern. Während eines brillanten Cello-Solos konnte sich der etwa sechsjährige Junge plötzlich vor Lachen nicht mehr einkriegen. Seine Eltern waren verärgert. Erst als ich seinem Blick folgte, merkte ich, warum er so lachen musste: Die geschwungene Seite des Flügels reflektierte zwei Cellisten so, dass es aussah, als ob sie mit ihren Bögen miteinander fechten würden. Nur ein Kind konnte dieses verrückte Spiegelbild bemerken!

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