Zu Fröbels 234. Geburtstag

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Eine Erinnerung an Friedrich Fröbel von einem seiner ersten Schüler:

 

„Zuerst steht fest, dass Fröbel durch und durch ein Original war… Er wollte wiederum Originale erziehen und keine Kopien; Menschen wollte er bilden und keine Maschinen: es sollten sich in den Kindern Verstand, Gemüt und Körper in harmonischer Weise entwickeln und nicht, wie es in damaliger Zeit gehalten wurde, eins auf Unkosten der anderen ausgebildet werden. Das war der oberste Grundsatz seiner Erziehung, aus ihm entsprangen alle anderen Prinzipien. Er bildet gleichsam in der Erziehungsmethode Fröbels den Kompass, durch welchen wir leicht die Wege entdecken, die Fröbel nun folgerecht einschlagen musste.

 

Zuerst war mit jenem Grundsatze die Notwendigkeit ausgesprochen, dass sich der Lehrer Mühe geben musste, auf die Individualität seiner Zöglinge einzugehen, weshalb wir damals auch täglich die Worte „Eingehen auf die Kinder“ zu hören bekamen, ohne ihren Zusammenhang zu erfassen. Natürlich ging nun jeder Lehrer auf seine eigene Weise ein, und Fröbel stand hierin allen voran. Es gelang ihm am besten, die Individualität der Kinder zu fassen, und er besaß einen merkwürdig richtigen Takt in der Leitung derselben.“ (Dr. Christian Eduard Langethal von der Universität in Jena, 1872. In: Keilhau in seinen Anfängen)

 

Hier gibt es mehr Informationen zu Friedrich Fröbel.

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