Empathie durch Fantasie

Child feeding toy dog

In der Rollenspielecke wird Familie gespielt. Katy füttert gerade den blauen Hund mit Milch als „Papa” über seine Schnürsenkel stolpert. Als Antwort auf das darauffolgende Geheule springt Katy auf, umarmt „Papa“ und setzt den Hund in seinen Schoß. „Nicht weinen, Papa, Mama macht Dir eine Tasse Tee!“

Die meisten ErzieherInnen würden zustimmen, dass Fantasiespiel sich förderlich auf Sprache, Problemlösen und Kreativität auswirkt. Aber erkennen wir, wie wichtig es beim Erlernen von Mitgefühl ist? Wenn Kinder verschiedene Rollen übernehmen, müssen sie sich in die Lage eines anderen hineinversetzen und sich vorstellen, wie er oder sie sich gerade fühlt.

Kinder, die oft in Fantasiewelten versunken scheinen, sind oft besonders feinfühlig gegenüber den Gefühlen ihrer Spielkameraden. Wenn Kinder die Gefühle anderer verstehen lernen, gibt es weniger Hänseleien und Aggressivität und es fällt ihnen leichter, gesunde Beziehungen zu entwickeln. Auf diese Weise kann eine Umgebung, die eigentlich das Rollenspiel unterstützen soll, sich positiv auf die Fähigkeit auswirken, mit anderen mitzufühlen.

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